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Labrador Ernährung und gesundes Futter

Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten, Ihren Labrador zu ernähren. Sie können ein Nassfutter, ein Trockenfutter oder Frischfutter bzw. Frischfleisch füttern. Gerade Anfänger haben Probleme, sich für die passende Fütterung zu entscheiden. Erst einmal sind Sie gut beraten, in den ersten Lebenswochen und Monaten das Futter Ihres Züchters weiterzugeben. Eine sofortige Futterumstellung wäre für den jungen Labrador Retriever zu anstrengend und würde Magenprobleme, wie Durchfall und Erbrechen, noch einmal richtig befeuert.

Labrador Retriever

Die Ernährung des Labrador Retriever

Haben Sie sich bereits nach einem geeigneten Hundefutter umgesehen? Ich bin der Meinung, Sie sollten Ihrem Vierbeiner nur das Beste geben. Doch was ist das Beste? Der Hund ist ausgehend von seinen Vorfahren ein Carni-Omnivore (ein Alles-Fleischfresser). Sie geben Ihrem Vierbeiner besten Gewissens ein Hundefutter mit einem möglichst hohen Fleischanteil.

Wer sich nur einmal auf den Weg in einen Tierfachmarkt gemacht hat, stellt an dieser Stelle fest, dass es gar nicht so einfach ist, ein gutes Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil von mehr als 90 % zu finden. Doch eben genau diese 90 % sind das Mindestmaß, was Ihr Hund an Frischfleisch verdient hat. Wenn Sie dann eine Dose in den Händen halten, wo schon ein ordentlicher Fleischanteil enthalten ist, sagt das noch nichts über die Fleischqualität aus. Leider gibt es in Deutschland viel zu schwache Restriktionen, wenn es um die Inhaltsstoffe geht, die die Hersteller in die Dosen oder in die Trockenfuttertüten füllen.

Anifit ist ein natürliches Hundefutter, mit dem Sie einen anderen Weg gehen. Dieses Futter wird in Schweden produziert und abgefüllt und enthält einen Fleischanteil von mindestens 90 % – aber meist bis zu 99 %. Doch das Beste ist, dieses Fleisch hat Lebensmittelqualität und ist frei von Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen oder künstlichen Aromen. Es wird garantiert ohne Tierversuche produziert und ist strengen Restriktionen unterlegen. Von dieser Hundefuttermarke gibt es ausschließlich Nassfutter, was wohl den Grund hat, das Trockenfutter als äußerst schwer verdaulich gilt.

Labrador Retriever

Doch was passiert mit dem Trockenfutter im Magen meines Labrador Retrievers? Das Ganze müssen Sie sich wie folgt vorstellen: Der Hund nimmt die Kroketten auf und schluckt sie herunter. In der Herstellung ist den Kroketten unter hohen Temperaturen sämtlicher Feuchtigkeitsgehalt entzogen wurden. Eben genau diese Feuchtigkeit holen Sie sich nun im Magen des Hundes zurück, indem sich das Futter dort aufbläht und dem Vierbeiner all die Feuchtigkeit nimmt, die ihm zur Verfügung steht.

Im Endeffekt müssen die Hunde dann ein paar Minuten nach der Futteraufnahme jede Menge Wasser trinken, um diesen Feuchtigkeitsverlust auszugleichen. Und dann können Sie immer noch nicht sicher sein, dass es nicht zu einem weiteren Feuchtigkeitsmangel kommt. Auch eine Mischfütterung bestehend aus Nassfutter und Trockenfutter ist wenig empfehlenswert. Schließlich sind die Verdauungszeiten in Verbindung mit dem Trockenfutter mit dem Nassfutter unterschiedlich. Sie würden den Magen nur durcheinanderbringen.

An dieser Stelle bin ich noch gar nicht auf die Inhaltsstoffe und Nährstoffe zu sprechen gekommen. Durch die ultrahocherhitzte Herstellung von Dosenfutter und Trockenfutter geht leider der Großteil der Nährstoffe verloren, die ein Labrador Retriever für eine gesunde Entwicklung benötigt.

Zugleich packen viele Hersteller in sehr günstiges Futter relativ unverdauliches Füllmaterial, wie zum Beispiel Soja, Mais, Getreidemehl oder Pflanzen mehr. Bei vielen empfindlichen Vierbeinern kann das zu Unverträglichkeiten und Verdauungsproblemen führen. Leidet Ihr Vierbeiner regelmäßig unter Durchfall und müssen Sie im Garten oder auf dem Löseplatz jeden Tag unzählige riesige Haufen wegmachen, füttern Sie aller Wahrscheinlichkeit nach kein gutes Futter. Im Gegensatz dazu wird Anifit kalt abgefüllt, was den hohen Nährstoffgehalt beibehält. Zugleich macht der Hersteller überhaupt kein Geheimnis um die Futtermittelherstellung und punktet mit transparenten und klar nachvollziehbaren Inhaltslisten.

Bei der Fütterung der Labrador Retriever sollten Sie unbedingt auf das richtige Futtermaß achten und diese Menge mit der Bewegung abgleichen. Es macht also einen Unterschied, ob Sie einen gemütlichen Couchpotatoe füttern, mit dem Sie regelmäßig nur eine kleine Gassirunde drehen und am Wochenende einen Ausflug in den Wald machen oder ob Sie einen Leistunghund füttern, der regelmäßig auf dem Hundesport Bestleistungen bringt. Beim Labrador ist die Spanne zwischen Begleithund, Blindenhund, Leistungssund, Familienhund und Sporthund riesig. Doch eines haben die meisten Rassevertreter gemeinsam: Sie fressen unheimlich gern und legen relativ schnell an Gewicht zu. Gerade nach einer Kastration kann aus einem agilen und schlanken Labrador Retriever ein kleiner Moppel werden. Gegen diesen Zustand sollten Sie unbedingt etwas tun, da Übergewicht zu den häufigsten gesundheitlichen Risiken führt. Kalkulieren Sie ausgehend von den Empfehlungen des Futtermittelherstellers die Fütterungsmenge und teilen Sie diese am besten auf zwei Mahlzeiten auf. Ein Welpe sollte 3-4 Mahlzeiten am Tag bekommen, da der kleine Magen mit der vollen Fütterungsmenge auf einmal überfordert wäre.

Achtung: Geben Sie Ihrem Vierbeiner zwischendurch ein paar Leckerlies, müssen Sie diese Menge aus dem Futternapf streichen.

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